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Fachtagung von Sicherheits-Profis in Schwechat und Salzburg.


Ca. 90 Sicherheitsexperten aus Österreich und Deutschland trafen sich am 02.10. auf dem von der SiS organisierten Sicherheitsinformationstag in Schwechat. Zwei Tage zuvor hatte die Firma SiS ein ähnliches Modul in Salzburg organisiert, an dem 60 Fachleute teilnahmen. Referiert wurde dabei über Alarmanlagen, Biometrie, mechanischen Gebäudeschutz und Gebäudesteuerung. Einer der Vortragenden war Wolfgang Bachler, Bachler & Partners, langjähriger Angehöriger und Kommandant der österreichischen Antiterroreinheit Cobra. Veranstalter Egon Maurer, Geschäftsführer der SiS- Holding: ""Wir informierten in Salzburg und Schwechat gemeinsam mit Partnerunternehmen über die neuesten Technologien zur Erhöhung der Sicherheitsstandards in Unternehmen."
Wolfgang Bachler, langjähriger Angehöriger und Kommandant der österreichischen Antiterroreinheit Cobra. Geschäftsführer des Sicherheitsberatungsunternehmens bachler & partners crisis and security consulting GmbH erläuterte in seinem Vortrag, die veränderte Lageverschiebung auf dem Sektor Sicherheit seit 9/11. Aktuelle Szenarien vor allem hinsichtlich organisierter Kriminalität erfordern ein integriertes Sicherheitsmanagement. Bachler: "Der CSO Chief Security Officer muss eine Vorstandsfunktion sein, die sämtliche sicherheitsrelevanten Aufgaben zentral koordiniert. Die Schnittstellen zwischen zu schützenden Unternehmen, privaten Sicherheitsdiensten und Polizei müssen klar definiert werden."
Elmar Hartmann, Geschäftsführer von Gantner Electronic, das seinen Hauptsitz in Schruns in Vorarlberg hat und weitere Niederlassungen in Bochum, Großbritannien, Dubai und Sydney besitzt, referierte über biometrische Zutrittskontrolle. Insbesondere zeigte er die Vorteile von Zutrittsystemen auf, die mittels Fingerprint-Erkennung, Iris-Scan oder Gesichtserkennung arbeiten.
Hartmann: "Durchsetzen werden sich dabei aller Voraussicht nach die Fingerprint- und die Gesichtserkennung. Die Erkennung der Gesichtszüge entspricht dabei auch der natürlichen biologischen Erkennung von Menschen untereinander und hat deshalb als automatisiertes Verfahren die größte emotionale Nachvollziehbarkeit und Zustimmung. Neben dem hohen Sicherheitsfaktor zeichnet sich der Einsatz der Biometrie durch den Komfort aus: Weder Schlüssel noch Karte sind nötig oder können verlustig gehen – die nötigen Identifikationsmerkmale sind stets verfügbar."
Günther E. Reisinger, Haverkamp zeigte in einer eindrucksvollen Demonstration, wie durchwurfhemmende Folien die neuralgischen Punkte von Gebäuden, wie zB. große Fensterflächen schützen können. Ein mit Folien speziell präpariertes, einbruchssicheres Fenster wies auch nach unzähligen massiven Attacken durch eine Axt nur wenige oberflächliche Kratzer auf.
Wolfgang Baumgartner, Chief Executive Officer (CEO) von NETAVIS erläuterte Modelle für serverbasierte IP-Videoüberwachung. Die Observer Produktfamilie ist robust und basiert auf offenen Standards wodurch kostengünstige Lösungen für eine Vielzahl verschiedener Applikationen ermöglicht werden. Mit mehr als 2500 erfolgreichen Installationen vertrauen Kunden aus den Bereichen Handel, Banken, öffentlicher Sektor, Transport und Industrie seit Jahren auf NETAVIS“.
Joachim Schairer, ABI-Sicherheitssysteme, referierte über die bereits Anfang der 80er Jahre eingeführten BUS-Technik bei Einbruchmeldesystemen. Das von Joachim Schairer vorgestellte Produkt, eine hochwertige Alarmanlage, nämlich das ABI System MC 1500 zeichnet sich besonders aus durch seine Multifunktionalität und vielfältigen Einsatzmöglichkeiten aus.
DI Heinz-Christian Sigl, RESI Informatik & Automation GmbH, zeigte die Vorteile eines Sicherheits-Managements-Leitstands in großen Immobilien auf. Hier geht es vor allem darum, dass der Mensch am Leitstand in kürzester Zeit die richtigen Aktionen setzt.

 

>> Details auf www.sicherheitstag.at